deutsche Pädagogin und Politikerin (Baden-Württemberg); SPD; Familienministerin 1992-1996; Vorsitzende von "Pro Familia" 1998/99
* 9. Januar 1949 Friedrichshafen
Herkunft
Brigitte Unger-Soyka, kath., wurde am 9. Jan. 1949 in Friedrichshafen am Bodensee geboren und wuchs dort auf.
Ausbildung
B. U.-S. besuchte in Friedrichshafen das Gymnasium. Nach dem Abitur absolvierte sie an der PH Weingarten eine Ausbildung zur Grund- und Hauptschullehrerin, anschließend noch ein Studium der Sonderpädagogik in Heidelberg. An der Universität Heidelberg erwarb sie 1975 ein Diplom in Erziehungswissenschaften.
Wirken
1979 wurde B. U.-S. Lehrerin an einer Sonderschule. Neben ihrer Berufstätigkeit engagierte sie sich auch politisch und schloß sich 1984 der SPD an. Sie wurde Mitglied im SPD-Kreisvorstand Heidelberg und in der Heidelberger Friedensbewegung. Mit einem Zweitmandat im Wahlkreis 34 Heidelberg kam sie im April 1988 erstmals in den baden-württembergischen Landtag. Als Sonderschullehrerin war sie seither beurlaubt. Bei der Landtagswahl im April 1992 konnte sie sich in ihrem Heidelberger Wahlkreis gegen den bisherigen Mandatsinhaber Karl Weber (CDU) durchsetzen.
Bei der Landtagswahl am 5. April 1992 mußte die bislang allein regierende CDU mit -9,4 % erhebliche Stimmenverluste hinnehmen. Sie erreichte nur noch 39,6 %. Die SPD ging auf 29,4 % (-2,6 %) zurück, während die GRÜNEN sich auf 9,5 % verbesserten und die FDP ...